29. August 2008
Im Fussball brauchts Sozialarbeiter
Wenn Gilles Yapi-Yapo aus der Elfenbeinküste gegen Adewale Dauda Wahab aus Nigeria spielt, dann spricht man heute bei uns von “Schweizer Fussball”. Die Schweizer Fussballklubs gleichen heute interkulturellen und meist auch sehr heterogenen Interessengemeinschaften. Es erstaunt deshalb nicht, dass immer mehr soziokulturelle Eigenschaften im Management der Klubs gefragt sind. Vor einem Monat entliessen die Berner Young Boys ihren Trainer, den ausgebildeten Primarlehrer Martin Andermatt. Heute wird die Multikultitruoppe von Vladimir Petkovic geführt, einem Sozialarbeiter. Mit ihm ist der Erfolg zurückgekehrt. Die Frage ist bloss: Ist der momentane Erfolg eine Eintagsfliege, oder wird er sich im Risikogeschäft Fussball länger halten können?





