30. Juli 2008


Die ganze Welt blickt auf China und ist vor den Kopf gestossen. Es herrschen andere Sitten und Gebräuche, die uns fremd sind, an die wir uns aber, ob wir wollen oder nicht, werden gewöhnen müssen. Was nicht sein darf, wird halt verdeckt oder gesperrt. Damit Peking-Besucher trotz dickem Smog doch noch etwas zu sehen haben, installiert die chinesische Führung in der Stadt Kulissen mit Grünlandschaften. Potekmkin lässt grüssen. Vielleicht findet die Massnahme auch einmal Einfluss in unseren Sprachgebrauch und wird benannt nach dem Kulissenschieber in Zentralkomitee – falls sich der Name aussprechen lässt. Mehr…
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30. Juli 2008
Wer Blogger ist und wer Journalist, ergibt sich aus dem Verhalten. Ein freier Blogger sollte „Journalist” genannt werden, wenn er objektiv, wahr, fair, ausgewogen und korrekt berichtet. Umgekehrt müsste ein meinungsstarker, aber rechercheschwacher Redakteur „Blogger” heißen, wenn er subjektive Eindrücke ohne Recherche verbreitet.
Im Prinzip ist es ganz einfach, oder? Für mich als PR-Berater ist heute vor allem wichtig: Welches Medium findet das angestrebte Zielpubkum. Übrigens: Wer dies so formuliert hat, ist Christoph Keese, Konzerngeschäftsführer Public Affairs der Axel Springer AG. Sein Aufsatz erschien im Jahrbuch 2008 des Deutschen Presserates.
Via: Stefan Niggemeier
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