29. Juli 2008

Das ist nicht ein Bild aus Endo Anacondas Wohnzimmer. Erkennen Sie das Stadion im Hintergrund? Möchten Sie in dieser Stadt leben oder Ihre Ferien verbringen? Die grösste Image-Bedrohung für China sind nicht mehr demonstrierende Tibeter, sondern der Smog, der über der Stadt liegt. Die Schattenseiten des Wirtschaftswunders machen sich bemerkbar. Machen wir uns auf Bilder von asthmatischen Anfällen geplagten Sportlern sowie kollabierenden und um Luft ringenden Langstreckenläufern gefasst. Die Meinungen gehen auseinander: Einen Tag Pekinger Luft atmen soll rund 70 Zigaretten entsprechen. Selbst chinesische Quellen anerkennen die Schädlichkeit der Luftverschmutzung. Die BBC registriert die Verschmutzung vor und während der Spiele auf Beijing pollution-watch.
Die chinesische Führung versucht inzwischen zu beschwichtigen und teilt mit, dass im August alles besser sein werde. Zudem liege die Luftverschmutzung 20 Prozent unter derjenigen des Vorjahres. Wirklich beruhigend ist das noch nicht.
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29. Juli 2008
PR für den Luftschutzkeller? Im privaten Schutzraum in Schweizer Gebäuden lagern längst vergessene Gartenmöbel, Fitnessgeräte und alte Verpackungen von elektronischen Geräten. Aufgehellt wird das triste Dasein höchstens durch Parties pubertierender Jugendlicher, die dort ihre ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht machen oder als Übungslokal von Schülerbands. Jetzt droht den privaten Schutzraum das Ende. Nationalrat Pierre Kohler reichte am 9. März 2005 eine parlamentarische Initiative mit dem Ziel, die Baupflicht von privaten Schutzräumen aufzuheben. Dies will die Industrie verhindern, indem sie auf den Nutzen der Räume aufmerksam macht. Mit geeigneten PR-Massnahmen soll verhindert werden, dass die Medien nur über die Gründe für die Abschaffung der Baupflicht informieren. Bloss, wie macht man den Luftschutzkeller zum Thema in den Medien? Indem man ihn zum Nationalfeiertag, dem 1. August, attraktiv macht und eine Geschichte erzählt. Mehr…
Allgemeines, Medien, PR · Kommentare (4)
29. Juli 2008
Starbucks is a mass brand attempting to command a premium price for an experience that is no longer special.
Wie Gier dazu führte, dass Starbucks heute als Marke für die Massen wahrgenommen wird. Ein interessanter Artikel dazu auf Harvard Business Online. Mehr zur Entwicklung der Marke Starbucks hier und hier.
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