15. Mai 2008
Journalisten und, ich gebs zu, auch PR-Berater sind eitel. Die einen ein bisschen mehr, die anderen ein bisschen weniger. Frank A. Meyer, der sich gerne bescheiden gibt, zeigt sich in der Homestory im Ringier-Magazin als Grossbürger, der er irgendwie nicht gerne ist. Alles schön eingerichtet bei Meyers zu Hause in Berlin. Und, wie immer, verweist Meyer auf seine Wurzeln in der Arbeiterschaft, die er nicht mit derArbeiterklasse verwechselt haben will. Damit auch jeder begreift, was er damit meint, posiert er unter seinem Portrait der Künstlerin Tania Jacobi.

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15. Mai 2008
Der amerikanische Journalist Gregory Katz hat den erstmals verliehenen “Living Zürich Media Award 2008″ gewonnen. Sein Beitrag wurde vor einem Jahr im “American Way Magazine” publiziert und ist eine Aufzählung der Schönheiten, Einkaufs- und Ausgangsmöglichkeiten der Stadt. Er ist nett zu lesen und beste PR für die Stadt, journalistisch aber kein grosser Wurf. Das American Way Magazine liegt in den Flugzeugen der American Airlines auf. Im Moment, in dem der Artikel gelesen wird, hat sich der Passagier bereits für eine Destination entschieden. Aber vielleicht erinnert er sich bei der Planung der nächsten Europareise an die Stadt mit dem “glorious setting”.
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