6. Mai 2008
Hausgemachtes Imageproblem der Uefa
Die Public-Viewing-Arenen für die Fussball-EM sollten zu den grossen Party-Stätten an der kommenden Euro werden. Nun zeigt sich, dass sich das Interesse des Publikums in Grenzen hält. Schuld daran soll das schlechte Image der Uefa sein, sagen die Veranstalter gegenüber der “Werbewoche”. Die Uefa macht Milliardengewinne, für die Organisation der Euro kommt allerdings der Staat, sprich: der Steuerzahler, auf. Gleichzeitig verlangt die Uefa Abgaben von Privaten, die sich im Garten die Euro-Spiele anschauen wollen und pocht unerbittlich auf ihre Marketingrechte. Freude und Begeisterung sind nicht auf die verordneten Orte reduzierbar. Die wahre Euro-Begeisterung findet im Privaten statt.





