28. April 2008
CVP quo vadis?
Die einst katholisch-konservative CVP entfernt sich von ihren Wurzeln und hat mit dem Katholizismus immer weniger am Hut. Eine Pressesprecherin nannte den Papst kürzlich einen “Deppen”, Generalsekretär Reto Nause ist reformiert, und am Wochenende wurde mit Markus Hungerbühler in der Stadt Zürich der erste sich öffentlich bekennende Homosexuelle zum Parteipräsidenten gewählt. In der CVP sei Schwulsein ein bisschen schwieriger als in anderen Parteien, sagte er zur “SonntagsZeitung”. Letzte Anzeichen, dass de Partei, die immer weniger katholisch und immer widersprüchlicher wird, noch über katholische Stammwähler auf dem Land verfügt. Wie lange noch?





