Weblog-Archiv für April 2008

Medien und PR: Verstehen, was ist.

30. April 2008

Sonderangebot: Naturferien in der Algarve

Quintamar liegt mitten im Naturpark Ria Formosa in der Ost-Algarve, dort, wo der Tourismus keine Narben in der Landschaft hinterlassen hat und wo sich die Zugvögel von oder auf dem Weg nach Afrika niederlassen. Am naturnahen Teich vor dem Haus lässt sich hin und wieder sogar ein Storch nieder, der sich auch von im Wasser plantschenden Kindern nicht aus der Ruhe bringen lässt. Das Haus, rund 500 Meter vom Meer entfernt, wird von meiner Cousine Tamar geführt. Die Preise für eine Wohung auf Quintamar bewegen sich im Mai und Juni zwischen 400 und 500 Euro für eine Dreizimmerwohnung und zwischen 500 und 600 Euro für eine Vierzimmerwohung. Alle Wohungen haben direkten Zugang auf eine Pergola und den Pool vor dem Haus. Mehr unter www.quintamar.com. Anfragen direkt an Tamar unter quinta_mar@hotmail.com.

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29. April 2008

Staatlich gesteuerte Medienfreiheit

Das Gejammer der SRG und deren stetige Forderungen nach noch mehr Gebührengeldern sind ein jährlich wiederkehrendes Ärgernis. Grund genug, wieder einmal einen Blick auf die Finanzierung der Sender zu werfen. Die elektronischen Medien hangen alle am Tropf des Gebührenzahlers. Das Gerangel um die Gelder zeigt, wes Geistes die elektronischen Medien sind. Jedes Medium versucht, den staalichen Vorgaben, was der “Service Public” ist, zu genügen. Der Zuhöherer oder -seher sitzt in der zweiten Reihe. Die uneingeschränkte Medienfreiheit als Grundpfeiler einer liberalen Gesellschaft gilt nur für die gedruckten Medien. Leider.

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28. April 2008

Einladung ins Wallis

medienpreis.jpg Für diejenigen, die nun gleich monieren, das Wallis wolle die Medien kaufen: Nein, das geht nicht; es ist auch nicht die Absicht. Mit dem Walliser Medienpreis will die Informationsstelle Wallis Journalisten dazu ermunteren, sich vertieft mit der Kultur, den touristischen Sehenswürdigkeiten, der Lebensqualität und der Gastronomie des Alpenkantons auseinanderzusetzen. Für den besten Beitrag in deutscher Sprache stehen 5’000 Franken zur Verfügung. Für Platz zwei und drei stellt die Informationsstelle Wallis je ein Wochenende in einem Walliser Ferienort für zwei Personen in Aussicht.
An der Preisausschreibung sind Arbeiten zugelassen, deren erste Veröffentlichung zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober 2008 liegt. Einsendeschluss ist der 5. November 2008. Die Adresse lautet:

Informationsstelle Wallis
Medienpreis Wallis
Rue Pré-Fleuri 6
Case postale 288
1951 Sion

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28. April 2008

CVP quo vadis?

Die einst katholisch-konservative CVP entfernt sich von ihren Wurzeln und hat mit dem Katholizismus immer weniger am Hut. Eine Pressesprecherin nannte den Papst kürzlich einen “Deppen”, Generalsekretär Reto Nause ist reformiert, und am Wochenende wurde mit Markus Hungerbühler in der Stadt Zürich der erste sich öffentlich bekennende Homosexuelle zum Parteipräsidenten gewählt. In der CVP sei Schwulsein ein bisschen schwieriger als in anderen Parteien, sagte er zur “SonntagsZeitung”. Letzte Anzeichen, dass de Partei, die immer weniger katholisch und immer widersprüchlicher wird, noch über katholische Stammwähler auf dem Land verfügt. Wie lange noch?

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27. April 2008

Meine Gene beweisen: Auch ich bin ein Migrant

Die Angst vor der totalen Kontrolle schürt die Skepsis. Gentests sind vielen Menschen unheimlich – auch in meinem Bekanntenkreis. Können Versicherer künftig vor dem Abschluss einer Lebensversicherung von mir einen solchen Test verlangen, der Aufschluss über meine erblichen Krankheitsrisiken verrät? Was, wenn diese Daten in falsche Hände geraten? Als einziges Unternehmen in Europa bietet Igenea seit zwei Jahren Tests für die Ahnenforschung an. Furchtlos habe ich mich dem Insitut anvertraut. Wie man mir versichterte, ist der Schutz meiner Daten garantiert – auch wenn dies auf der Webseite nicht ersichtlich ist. Wer mich kennt, nimmt mich als Mann wahr, welcher der mediterranen Lebensart zugetan ist: Ich mag die Wärme, das Meer, die italienische Küche und schweren französischen Rotwein. Kurz: Ich bin ein Latino – dachte ich, denn die Suche nach meinen Vorfahren brachte anderes zutage. Mehr…

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26. April 2008

UBS: Schlauheit vs Intelligenz

Peter Kurer sei als Jurist der falsche Mann als VR-Präsident der UBS. Es brauche einen Banker an der Spitze der Grossbank, nur so könne die Bank ihr angeschlagenes Image aufpolieren und das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen. Dies höre ich fast täglich in der Bankenwelt, so wie gestern und ausgerechnet von Bankern. Es war schlussendlich ihre sich unter Marcel Ospel unkontrolliert ausbreitennde Gier, die zum Subprime-Debakel geführt hatte. Zur Erinnerung: Seit Beginn der Subprime-Krise musste die UBS Abschreibungen in Höhe von über 40′000′000′000 Franken bekannt geben müssen, die Credit Suisse allein im ersten Quartal 2008 rund 5′000′000′000 Franken. Marcel Ospel, der die Bank an die Spitze brachte, mag schlau gewesen sein, Peter Kurer hingegen ist intelligent. Er hat realisiert, dass er die Bank umkrempeln und einen den Schnitt wagen muss, damit sie zum Erfolg zurückkehren kann.

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25. April 2008

“Bling-Bling” für die Schweiz

Das neudeutsche Wort “Bling-Bling” steht für eine aggressive und protzige Zurschaustellung von Reichtum. Nicolas Sarkozy wurde das Etikett bereits verpasst. In Zürich bedienen sich bereits ein Shop und ein Club der abwertenden Bezeichnung für Geschmack- und Stil-freie Aufsteiger. Ein Zeichen, dass es der Schweizer Wirtschaft immer noch gut geht.

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23. April 2008

Der FCZ, der Vegetarier-Klub

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Beim FCZ kommen auch Vegetarier auf ihre Rechnung. Die momentanen Leistungen der Fussballspieler haben damit nichts zu tun. Wie viele Vegetarier beim FC Zürich kicken, wurde noch nicht erhoben. Tatsache ist: Nicht jeder Schweizer isst Fleisch, vor allem nicht täglich. Genaue Zahlen über die Zahl der Vegetarier gibts nicht. Immerhin: Die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus geht davon aus, dass drei Prozent der Schweizer, oder rund 200′000, Vegetarier sind. Darunter müssten auch einige Fussballspieler sind. In meinem Bekanntenkreis stelle ich, wenn auch nur gefühlt, seit zehn Jahren einen Abnahme des Fleischkonsums fest. Dieser Trend scheint an den Schweizer Fussballstadien, die ich kenne, vorbeizugehen. Dort dominieren immer noch Würste in den verschiedensten Variationen. Die Suche nach einer fleischlosen Verpflegung im Letzigrund am letzten Sonntag gestaltete sich deshalb schwierig. Schliesslich wurde ich, beinahe schon entmutigt, doch noch fündig – bei Hiltl. Das Curry schmeckte vorzüglich. Das Unternehmen ist eine Erfolgsgeschichte, weil es die Trends der Zeit aufnimmt und erkannt hat, dass Vegetarismus, wie Fussball auch, etwas mit Lifestyle zu tun hat.

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21. April 2008

Jeder sein eigener Zeitungsmacher

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Jeder sein eigener Chefredaktor. Jetzt kann man auch ohne Layoutprogramm eine eigene Zeitung lancieren – mit “Spitzentypographie”. Journalizer machts auch für Laien möglich. Die Kollegen von der “Medienlese” habens ausprobiert. Mehr…

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16. April 2008

«Alle Panzer nach St. Margrethen, Sämi»

Besser als Pascal Claude in seiner Kolumne “Knapp daneben” schreibt heute keiner über die kommende Euro. Wetten, dass wir von dem “WOZ”-Journalisten, der als Lehrer in einem Zürcher Kinderheim arbeitet, noch hören werden? Übrigens: Auch Constantin Seibt, der “Journalist des Jahres”, wurde einst von der “WOZ” zum “Tages-Anzeiger” transferiert.

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