Weblog-Archiv für März 2008

Medien und PR: Verstehen, was ist.

10. März 2008

Auto-Logos und was dahinter steckt

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Der Drachen, der seine Feinde verschlingt, wurde zur Schlage. Die Botschaft ist aber immer noch die selbe: Kraft, Überlegenheit, Weisheit. Das muss sich auch dem Designer des Alfa Romeo-Logos bewusst gewesen sein, als er seinen Wurf vorlegte. Inspirieren liess er sich durch das Wappen der Familie Visconti, welches das alten lombardischen Totem ebenfalls führt. Die Schlange fand übrigens ihren Weg ebenfalls ins Logo des Fussballclubs Inter Mailand. Das Ziel der Markenbildung ist dann erreicht, wenn die Zielgruppe die Marke – also das beabsichtigte Image – auch wahrnimmt, dessen Wert erkennt und schlussendlich mit dem Produkte und dem Unternehmen in Verbindung bringt. Die hohe Kunst der Kommunikation ist es, die Marke mit Werten aufzuladen. Alfa Romeo steht für sportliche Autos und italienisches Design. Aber nicht unbedingt für technologische Zuverlässigkeit.
Mehr zur Geschichte von Automobild-Logos und hier.

Via rouge.

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7. März 2008

“Salon de luxe”

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Aus aktuellen Anlass führten wir die gestrige Medienkonferenz des Wallis im “Le Salon de Luxe” im HB Zürich durch. Fazit: Es war zwar eng, doch der Service und die Ausstattung sind exzellent. Was mitgeteilt wurd, online bei der “NZZ”. Nächste Woche begrüsst das Wallis in Visp den millionsten Gast, der durch den Lötschberg-Basistunnel kommt.

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5. März 2008

“Aldisierung” des “Blicks”

Der neue “Blick” reist mich nicht vom Hocker. Der versprochene Relaunch ist eine Enttäuschung. Was gross angekündig wurde, entpuppt sich als billiger “Aldi”-Journalismus. Boulevardgeschichten sind mangelware – moralisierende Geschichten dominieren. Dabei wollte man doch offener werden, wie Chefredaktor Bernhard Weissberg erst vor kurzem verkündete. Artikel in der heutigen Ausgabe mit Titeln wie

  • Die Spesen-Ritter von Bern
  • Durchlaucht, ist Bank und Staat des Gleiche?
  • Steuer-Detektive sollen Reiche jagen
  • Vaduz bei Nacht: Besuch im Schwarzgeld-Tresor Europas
  • Ich bin der Carsten, wie heisst du?

sind nach dem altbekannten Strickmuster des “Blicks” aufgebaut: Wir hier unten, ihr dort oben. Alles schon gehabt. Am sich selbst verschriebenen Bildungsauftrag hält man weiterhin fest.
Man schickt den Show-Experten des Blattes für eine Reportage ins Fürstentum Liechtenstein. Ein Wirtschaftsjournalist wie Silvio Bertolami, den ich sehr schätze, hätte mehr aus der Geschichte herausgeholt. Und weshalb bringt man eine Doppelseite mit dem Bild des Deltaseglers über der englischen Küste, der einen Steinadler begleitet? Gabs keine genug dramatischen Bilder aus der Schweiz? Tiere verkaufen sich gut, klar, aber mit ein bisschen Recherche und guten Photographen, hätte man auch hierzulande ein spektakuläres Bild auftreiben können.

Der Sportteil fällt heute völlig ab. Der Aufmacher, “Die starke Hand beim ZSC” interessiert nun mal jenseits der Reuss kaum jemanden mehr. Das Drama um den Skirennfahrer Lanzinger, das die Leser mehr berührt hätte, wurde hingegen völlig unterverkauft.

Ob man mit den grossen Reportagen, die Landbevölkerung, wo der Blick noch hauptsächlich gelesen wird, abholen kann, halte ich für fragwürdig. Die Redaktion wird sich gewaltig anstrengen müssen. Die heutige Nullnummer ist ein kastrierte Boulevardzeitung. Die Zukunft des “Blicks” ist offener denn je. Michael Ringiers trauriger Blick anlässlich der Feier zum Relaunch spricht dazu Bände.

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4. März 2008

Der Anfang vom Ende des Bezahl-”Blicks”

Ringier lanciert den “Blick” schon bald auch als Gratis-Abendzeitung, wie Ringier berichtet. Diese ersetzt “heute”. Die Frage ist: Weshalb soll ich für den “Blick” morgens bezahlen, wenn ich abends gratis haben kann?

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3. März 2008

“Hören Sie nie auf Paartherapeuten!”

Die schönsten Frauen der Welt liegen ihm zu Füssen, doch Roger Federer hat nur Augen für seine Miroslava. Seine Liebe zur ihr ist so beständig wie sein Tennisspiel. Es muss Liebe sein, orakelt deshalb die Zeitung “Sonntag”, in der Paartherapeut Klaus Herr den beiden den Tipp gibt: “Sie müssen aufpassen, dass sie niemals auf den Rat eines Paartherapeuten hören! Sondern immer gemeinsam herausfinden und ausdiskutieren, was ihnen wichtig ist.”

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