Weblog-Archiv für März 2008

Medien und PR: Verstehen, was ist.

28. März 2008

Sonderbeilagen nutzen

Von “Anlagefonds” über “Wohnen und Einrichten” zu “Motorrad”, die Themen der Sonderbeilagen und Schwerpunktthemen in den Schweizer Medien sind vielfältig. Aus Mangel an geeigneten Autoren kommen den Machern auch immer wieder PR-Agenturen zu Hilfe, die ihre Kunden entsprechend positionieren. Vor einigen Wochen wurde ich von der “HandelsZeitung” angefragt, ob ich als Spezialist fürs Wallis nicht einen Artikel über den Kanton als Motorrad-Destination schreiben könnte. Gefragt, getan. Zum “Bikerparadies vor der Haustüre”.

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27. März 2008

Mit Köbi auf die Schlachtbank

koebi.jpg Unter Paul Wolfisberg haben die Schweizer wenigstens noch ehrenvoll verloren. Nach den von den Medien geschürten Hoffnungen, diesmal könne man Deutschland besiegen, war die gestrige Darbietung pitoyabel. Ratlosigkeit spricht aus Köbi Kuhns Aussagen nach der gestrigen Niederlage. Hoffnung versprühte er nicht. Auch nicht, dass er Möglichkeiten sieht, noch etwas verbessern zu können. Kurz: Der Übungsleiter ist am Ende seines Lateins und wirkt überfordert. So spricht und kommuniziert einer, der resigniert hat. Es ist an der Zeit, dass mit Ottmar Hitzfeld ein fachlicher und kommunikativer Profi die Mannschaft übernimmt. Ich bleibe bei meiner Prognose von Anfang Jahr: Portugal, Tschechien und der Türkei sind übermächtige Gegner an der Euro’08. Die Schweiz scheidet in der Vorrunde aus.

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26. März 2008

Die “Lauerstellung”

Irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Titel setzen ist oft Glücksache. Auch bei SF.

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Via Medienspiegel.

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25. März 2008

Die moralische Instanz der USA

Er ist ruhig. Er fuchtelt nicht mit den Händen, er ist seiner Sache sicher. Barack Obama spricht frei. Er kann das. Von unseren Bundesräten ist man solch thematische Sattelfestigkeit und rhetorische Brillianz nicht gewohnt. In seiner epochalen Rede “A More Perfect Union” ruft Obama zur Versöhnung auf und stellt die heutige Rassenproblematik in einen historisch-politischen Kontext. Die Rede auf Youtube wurde zum Hit.

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24. März 2008

Fussballclubs als Partnervermittler

Ich frage mich, weshalb sind nicht schon andere Fussballclubs auf die Idee gekommen sind. Xamax Neuenburg schwebt in Abstiegsgefahr. Was auf dem Rasen geboten wird, ist oft trostlos. Aber muss man denn ins Stadion gehen, um Fussball zu sehen? In weiser Voraussicht des sportlichen Abstiegs, diversifiziert der Verein sein Angebot und hat die Soirée “Slow Dating” ins Leben gerufen. Hier können sich Neuenburgerinnen und Neuenburger ganz ungezwungen kennenlernen und vielleicht die grosse Liebe finden. Am 3. April gehts los. Die Frage ist, ob auch Frauen für den Gang ins Stadion zu begeistern sind.

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19. März 2008

UBS-Kunden im Visier

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Viele Anleger kehren der UBS den Rücken zu. Die Abenteuer der Schweizer Grossbank auf den amerikanischen Kredit- und Immobilienmärkten – Konrad Hummler, Teilhaber der Privatbank Wegelin, nannte die Vehikel, in die investiert wurde, „Gammelwürste mit Gemenge von Inhalten, die früher einmal reelle Fleischstücke waren” – hinterlassen ihre Image-Spuren. Die bisher auf auf Diskretion bedachten Privatbanquiers gehen nun in die Glaubwürdigkeitsoffensive und empfehlen sich als vertrauenswürdige Verwalter von Vermögen. Dabei greifen sie zu bisher in ihrer Zunft unbekannten Mitteln. Auf Find your personal Swiss banker stellen sich die Banquiers mit Videos persönlich vor. Vertauen Sie ihr Geld lieber der Wein- und Uhrenliebhaberin oder doch eher dem engagierten Wanderer an? Dem Unterfangen wird so kein Erfolg beschieden sein. Gefragt ist nicht die Hobbys und die persönlichen Präferenzen des Privatbanquiers, sondern dessen Professionalität und sein Können, realen Mehrwert zu schaffen. Ein Vorstellungsfilmchen gibt darüber keinen Aufschluss.

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18. März 2008

Vogel, zurück an den Anfang

vogel.jpgSein Image hat in Spanien gelitten. Zuletzt war der ehrgeizige Johan Vogel in der Schweiz gar persona non grata – zu unrecht. Was vergessen wurde: Johan Vogel, war lange Zeit der einzige Schweizer, der erfolgreich in europäischen Spitzenmannschaften spielte. Jetzt nimmt der meistunterschätzte Schweizer Fussballspieler einen neuen Anlauf in England. Die Vorzeichen stehen gut: Das Dress der Blackburn Rovers entspricht demjenigen der Grasshoppers, wo Vogels seine erfolgreiche Karriere lancierte.

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17. März 2008

A.O.C. macht Käser kreativ

Ein A.O.C.-Produkt soll einzigartig sein. Per Definition muss ein A.O.C.-Käse aus seiner angestammten Heimat, dem klar definierten Produktionsgebiet, kommen und nach traditionellem Rezept hergestellt werden. Für den Gruyère hiesse das: Das Freiburgerland und Teile der Waadt. Jetzt hat ein Gruyère-Käser aus dem Emmental die Goldmedaille am World Championship Cheese Contest gewonnen. Die Schweizer sind nicht nur Meister in der Käseherstellung, sondern auch in der kreativen Interpretation der Herkunftsbezeichnungen. Einzg beim Schutz des Emmentaler-Käses hat man versagt.

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14. März 2008

1968 reloaded

Die Frankfurter Rundschau stellt ab sofort Tag für Tag ihre Ausgaben aus dem Jahr 1968 als Faksimile ins ins Netz. Ziemliche Bleiwüsten waren das damals. Ein Bild pro Seite genügte.

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11. März 2008

Die Agentin in Hillarys Bett


Wenn man Werbespots ungeprüft aus Archivfilmen zusammensetzt: Casey Knowles, das Mädchen im Werbesport für Hillary Clinton ist heute 18 und eine glühende Verehrerin und Unterstützerin von Barack Obama. Das Vorgehen spricht nicht gerade für Hillary Clintons Wahlkampfmaschinerie.

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