29. Februar 2008
“Blick” setzt wieder auf nackte Tatsachen
In seiner Verzweiflung besinnt man sich an der Dufourstrasse auf erfolgreichere Zeiten und reaktiviert das “Blick”-Girl; bloss, diesmal nicht mehr auf Seite 3, wie Chefredaktor Bernhard Weissberg heute in seinem Scheffblog weiss. Der Berner solls wieder einmal richten. Im “Schweizer Journalist” verrät er wie. Nichts Neues von der Dufourstrasse, ist man versucht zu sagen: Längere Artikel und grössere Reportagen will man künftig dem Lesern zumuten. Irgendwie klingt das schon wieder so nach Bildungsauftrag. Dabei wollte man doch nach der Ära De Schepper (die “NZZ” nennt ihn heute linkskatholisch) weniger missionarisch wirken. Eine Bouelvardzeitung sollte unterhalten. Das Rezept wäre, sich vom verschämt “emanzipierten” weg wieder dem wahren Boulevard hinzuwenden. Das “Blick”-Girl ist eine Konzession an längst vergangene Zeiten.






