18. Februar 2008
Klima: Alles schon dagewesen
Wer die Änderungen in der Natur bewerten will, muss sich an Zeitskalen orientieren, die für die Abläufe in der Natur entscheidend sind. Was wir heute klimatisch erleben, ist nichts Neues. Unsere Temperaturen sind auf dem Niveau der mittelalterlichen Warmzeit. Ist das so schlimm? Nein, denn ein Blick zurück zeigt, dass klimatische Warmphasen immer Zeiten waren, in denen es der Natur und damit auch dem Menschen besser ging als in den Kaltphasen. Diese Aspekte des Zusammenlebens geraten vor den medialen Warnungen vor dem Zusammenbruch des Systems Erde in den Hintergrund. Immer mehr Menschen fragen sich, ob uns die Natur für unser frevelhaftes Tun bestrafen wird und wenden sich dem Irrationalen zu – mit Folgen für die geistige Beweglichkeit. Wer wagt es denn heute noch als Abweichler den Klima-Gau überhaupt in Frage zu stellen? Stattdessen feiert der Ablasshandel mit Klimazertifikaten Urständ. Um die Welt zu verstehen, muss man sie als dynamisches System begreifen, das in stetem Wandel ist. Josef Reichholf führt uns in seinem Buch “Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends” in überzeugend unaufgeregter Weise vor Augen, dass man die Welt nur verstehen kann, wenn man sie als ein System begreift, das in stetem Wandel ist. mehr…





