6. Februar 2008
Uneinsichtigkeit kommt vor den Fall
Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Monika Stocker ist nicht einer Medienkampagne der “Weltwoche” zum Opfer. Sie hat in der Krisenkommunikation versagt. Hätte sie angemessen auf die Enthüllung der Probleme im Sozialamt reagiert, hätte sie ihren Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen können. Es hätte so wenig gebraucht: Bloss die Einsicht und Kommunikation, dass den Problemen in der Zürcher Sozialhilfe auf den Grund zu gehen ist. Stattdessen griff Monika Stocker in ihrer Verzweiflung die sie kritisierenden Medien an, was tödlich ist und sie schlussendlich untragbar machte. Jetzt hat sie ihre Gesundheit zum Rücktritt gezwungen.





