Weblog-Archiv für den 24.Januar 2008

Medien und PR: Verstehen, was ist.

24. Januar 2008

Monika Stockers Paranoia

Der Vorwurf ist happig und bringt Monika Stockers Medienverständnis auf “TeleZüri” auf den Punkt: “Der Weltwoche-Journalist Alex Baur sagte, er wolle die Zürcher Sozialhilfe und mich selber kaputt machen.” Nachher schiebt sie nach, dass sie diese Aussage aus zweiter Hand erfahren hat. Die Frau leidet offenbar unter Paranoia, ist uneinsichtig und igelt sich ein. Weshalb hat Sie keine Vorwärtsstrategie zur Lösung der Probleme in der Zürcher Sozialhilfe gewählt? Entweder hat man von Krisenkommunikation in ihrem Amt wenig Ahnung oder die Frau ist nicht beratbar. Tatsache ist: Der Scherbenhaufen, den sie abgerichtet hat, lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Monika Stocker hat dem Sozialdepartement geschadet, eine neue Sozialministerin muss her.

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24. Januar 2008

Kommunikation = Kundenbindung

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In letzten Jahr habe ich in einigen Hotels übernachtet. Doch nur eines scheint sich an mich zu erinnern. Das “Hotel de la chaux-d’abel” in La Ferrière im Berner Jura, das auf einem Hügel zwischen Wiesen und Wäldern unweit des Doubs liegt. Heute habe ich vom Hotelier-Ehepaar einen Brief erhalten, in dem sie die Neuerungen in ihrem Haus vorstellen und sich über die Aufnahme des Hauses in das Verzeichnis “Die schönsten Hotels der Schweiz” des Schweizerischen Heimatschutzes freuen. Das Hotel ist das romantischste und gleichzeitig einfachste Haus, in dem ich seit langem wohnte. So aufmerksam und unkompliziert die Hoteliers Agnès und Daniel Frochaux mit ihren Gästen umgehen, so liebvoll ist der Erinnerungsbrief an die Stammkundschaft formuliert. So ruft man sich positiv bei seinen Gästen in Erinnerung. Seltsam bloss, aber bezeichnend für den Zustand der Schweizer Hotellerie, dass viele Hoteliers diese Form der Kundenbindung nicht  nutzen.
Ich kann das “Hotel de la chaux-d’abel” jederzeit wärmstens weiterempfehlen. Das Haus hat eine bewegte Geschichte: Während des Zweiten Weltkrieges war es einmal im Besitz des Schokoladefabrikanten Richard Sprüngli gewesen, bevor es später während Jahrzehnten von einer Mennoniten-Familie geführt wurde. Der Jura war einst Zufluchtsort der von der bernischen Obrigkeit verfolgten Wiedertäufer, die nur in den Jurahöhen auf über 1000 Metern über Meer vom Bistum Basel geduldet waren. Noch heute ist in La chaux-d’abel eine Mennonitengemeinde beheimatet, was zur Folge hat, dass hier heute noch fast alle Bewohner der deutschen Sprache mächtig sind.

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