17. Dezember 2007
YB-Trainer Martin Andermatt in der “NZZ” auf die Frage, ob er glücklich sei, eine Reizfiguren wie Hakan Yakin oder Carlos Varela im Kader zu haben:
“Ich habe keine Probleme, weil ich Sachen klar anspreche. Zu Varela hab ich etwa gesagt, dass imagemässig nicht weiterkommt, wer bloss eine Vergangenheit hat – also muss man sich eine Gegenwart schaffen.”
Wo er Recht hat, hat er Recht. Ich bin gepannt, ob Andermatts Belehrung Früchte tragen wird.
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17. Dezember 2007
Mächtige Männer schmücken sich gerne mit schönen Frauen. Das war schon immer so, jetzt tut es auch Nicolas Sarkozy. Am Samstag liess er sich mit dem Ex-Model Carla Bruni bei einem Ausflug ins Disneyland von mehreren Fotografen begleiten. Ganz Paris ist entzückt über das neue Traumpaar, so es denn auch wirklich eines ist. Was will uns der französische Staatspräsident damit sagen? Nach dem Liebes-Aus mit seiner Gattin Cécilia vor zwei Monaten signalisiert er klar: Ich bin nicht gebrochen, ich bin viril, ich führe das Land und bin der Chef de l’état. Was für Wladimir Putin gut ist, er stellte kürzlich mit nacktem Oberkörper angelnd seine muskulösen Arme und Brust zur Schau, kann Nicolas Sarkozy nur recht sein. Bloss: Sarkozy treibt ein gefährliches Spiel. Sein Hang zur Selbstinszenierung und der Öffentlichmachung seines Privatlebens könnte sich als Schuss in den Ofen erweisen, wenn er nicht auf dem politischen Parkett punktet. “Le Figaro” zum neuen Traumpaar Frankreichs.
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