6. November 2007
Orientierungslose Reformierte
Intern haben die reformierten Kirchen erkannt, dass sie mit ihre n Botschaften immer weniger Schäfchen erreichen. Mit der Zeitung “Reformiert”, die ab Juni 2008 mit einer Auflage von 710’000 Exemplaren erscheinen soll, will man jetzt Gegensteuer geben. Obs gelingen wird, ist fraglich. Die meisten Reformierten wissen nicht mehr, wofür ihre Kirche eigentlich steht. Ihre Kernkompetenz, die Vermittlung des Glaubens, hat die reformierte Kirche längst aufgegeben. Die Wende müsste von den Kanzeln erfolgen. Die Geistlichen müssten den Glauben nicht nur vorleben, sondern auch in der Sprache des Volkes predigen – Huldrych Zwingli und Martin Luther lassen grüssen.





