Weblog-Archiv für Juni 2007

Medien und PR: Verstehen, was ist.

28. Juni 2007

“Cash” gone

Die Flucht aus dem bezahlten Print ist eine Flucht aus dem Journalismus. Ich bin der Letzte, der die Bedeutung der elektronischen Medien unterschätzt. Die weitere digitale Entwicklung ist nicht im Entferntesten abzusehen. Man muss sich mit dieser Internetwelt dauernd bewegen. Man darf sie aber nicht überschätzen.

Stefan Aust, Chefredaktor des “Spiegel”, in der letzten Ausgabe von “Cash”.

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27. Juni 2007

Berner Stilsünden

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Während Politiker der FDP in Zürich Benimmkurse besuchen, kümmert man sich in der Stadtberner Politik wenig um Stilfragen: Mit schweinchendekorierter Spasskrawatte und im Kurzarmhemd posiert heute Stephan Hügli, in der Stadtberner Regierung für die Polizei zuständig, in der “Berner Zeitung” für ein Interview nach 100 Tagen im Amt. Was ebenfalls erstaunt, sind die Inhalte, die der Polizeidirektor von sich gibt: “Ich muss noch besser lernen, meine Worte abzuwägen und meine faulen Sprüche für mich zu behalten.” Politique à la bernoise halt.

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25. Juni 2007

Schlauer Fuchs

Ein sicheres Zeichen für Erfolg sind Nachahmer oder Parodien. Ersteres trifft auf den Berner SVP-Nationalratskandidaten nicht zu, denn sein Video-Wahlkampf im Internet steht in seiner Professionalität einsam auf weiter Flur, letzteres hingegen schon. Jetzt haben sogar die HipHopper von D.I.C ein Video von Fuchs parodiert. Wetten, dass der Fuchs im Oktober gewählt wird?

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20. Juni 2007

Fakten sprachen gegen “Facts”

Tamedia stellt das Nachrichtenmagazin “Facts” ein, das in seinem zwölfjährigen Bestehen nur gerade in einem Jahr schwarze Zahlen schrieb. Auch wenn es schade ist, dass das Magazin, das ab und zu auch für eine Überraschung gut war, jetzt verschwindet, so stellte es doch kein Must dar, das man gelesen haben musste. Die Stories waren oft etwas gesucht, der Aktualität rannte “Facts” im Internet-Zeitalter auch mit Hintergrundberichten hintennach. Chefredaktor Andreas Durisch gelang es nicht mehr, das Steuer herumzureissen. Facts war schlussendlich zu wenig gut gemacht, um sich gegen die interne Konkurrenz bei Tamedia zu behaupten. R. I. P.

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12. Juni 2007

Ronald Reagan – Botschafter der Zuversicht

Damals in Europa als naives Statement eines schauspielernden Präsidenten abgetan und unterschätzt, heute ein historisches Ereignis: Ronald Reagans Rede vor dem Brandenburger am 12. Juni 1987. Im Rückblick analysiert John C. Kornblum, damals US-Botschafter in Berlin, Reagans Leistungen und die Herausforderungen für die USA so:

President Reagan’s greatest skill was his ability to deliver dramatic truths in a manner that built confidence. One of the many challenges facing the United States today is to understand that the skill required to maintain confidence in our leadership is nearly as important as the substance of what we do. This involves more than making dramatic speeches at carefully chosen venues, but it involves that, too.

Wie es zu der Rede kam, beschreibt Kornblum in The American Interest.

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11. Juni 2007

DDR-TV als Totengräber

Dem DDR-Fernsehen fehlte nur eines: Glaubwürdigkeit. Hätte es sie genossen, wäre der deutsche Arbeiter- und Bauernstaat nicht zusammengebrochen. Jedenfalls nicht 1989. Zu diesem Schluss kommt Reinhold Viehhoff, Professor am Institut für Medien und Kommunikation an der Martin-Luther-Universität Halle. “Schön reden, schön senden, was real nicht schön war”, fasst der “Tagesspiegel” zusammen. Quintessenz: Botschaften und Produkt müssen stimmig zusammenpassen, sonst nützt alle PR nichts.

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2. Juni 2007

Neue Medien erklärt

Gefunden im Magazin.

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